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Seit Ende November 2018 liegt der Referentenentwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG) vor, mit dem die Fachkräftebasis der Unternehmen gesichert und erweitert werden soll. Die Einwanderung von Fachkräften mit Studienabschluss oder Berufsausbildung soll ohne Einschränkung auf Engpassberufe möglich werden, sofern ein Arbeitsvertrag besteht. Die Chemie-Arbeitgeber begrüßen den Entwurf. Der demografische Wandel ist eines der größten Risiken für das Arbeitsvolumen in Deutschland. Der schon heute bestehende Fachkräftemangel bremst die Innovationsdynamik der Unternehmen. Chancen liegen in einer gezielten Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten. Der Kabinettsbeschluss zum Gesetzentwurf wurde im Dezember 2018 gefasst. Doch an einer weiteren Umsetzung fehlt es wegen koalitionsinterner Unstimmigkeiten bisher. Die Union machte die Beratungen zum FEG von der Abstimmung des „Geordnete-Rückkehr-Gesetzes“ abhängig, das bereits im April 2019 durch das Bundeskabinett beschlossen wurde. Für weitere Verzögerungen besteht nun kein Grund mehr.

Lesen Sie hier den aktuellen Standpunkt der Chemie-Arbeitgeber.

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