Der Bundesarbeitgeberverband Chemie ist der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie großer Teile der Kautschuk-Industrie und der kunststoffverarbeitenden Industrie. Er vertritt die Interessen seiner 10 regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Unternehmen und 550.000 Beschäftigten gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit.
Die chemische Industrie ist diejenige deutsche Branche, die ihre Geschäftsmodelle seit jeher möglichst international ausrichtet. Damit verdient sie ihr Geld zunehmend außerhalb Deutschlands. So richtig es ist, dass Tarifverträge für und in Deutschland gemacht werden, so wichtig ist es für das Abschneiden der deutschen Chemie im internationalen Standortwettbewerb, jedes Jahr aufs Neue eine gute Position zu behaupten.
„Innovation, Unternehmertum und Gründerkultur“ standen im Zentrum des 6. MINT-Tages Mitte April 2013, den die BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ und die Bayer AG als diesjähriger Gastgeber in Leverkusen veranstaltet haben. In Vorträgen und Diskussionen zur MINT-Bildung widmeten sich prominente Gäste den Kernthemen des MINT-Tages:
Mitte April 2013 kamen die Chemie-Sozialpartner ECEG (European Chemical Employers Group) und industriAll Europe in Dublin zu einer Plenartagung im Rahmen des sektoralen sozialen Dialogs zusammen.
Dr. h.c. Eggert Voscherau, Präsident des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC), vollendet am 11. Mai 2013 das 70. Lebensjahr. Voscherau ist seit 2005 Präsident der Chemie-Arbeitgeber. Er ist zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der BASF SE.