Der Bundesarbeitgeberverband Chemie ist der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie großer Teile der Kautschuk-Industrie und der kunststoffverarbeitenden Industrie. Er vertritt die Interessen seiner 10 regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Unternehmen und 550.000 Beschäftigten gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit.
Die Unternehmen der chemischen Industrie machen Nachhaltigkeit zu einem festen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. Nachhaltigkeit ist in allen Bereichen der Unternehmen relevant. Individuelle Ziele werden entwickelt, um das jeweilige Unternehmen kontinuierlich an den Grundprinzipien nachhaltiger Entwicklung auszurichten. Die Beschäftigten sind daran aktiv beteiligt. Impulse von Gesellschaft und Politik, Wirtschaft und Wissenschaft werden erfasst und bewertet.
Margret Suckale ist neue Präsidentin des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC). In der Mitgliederversammlung des Verbandes wurde sie heute zur Nachfolgerin von Eggert Voscherau gewählt, der nach acht Jahren an der Spitze des BAVC verabschiedet wurde. Margret Suckale ist Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektorin der BASF SE. Bislang war sie stellvertretende Vorsitzende des BAVC.
Die chemische Industrie bündelt ihre Kräfte unter einem Dach, um das Prinzip Nachhaltigkeit voranzutreiben. Mit der gemeinsamen Initiative Chemie³ von Wirtschaftsverband (VCI), Gewerkschaft (IG BCE) und Arbeitgeberverband (BAVC) arbeitet erstmals eine ganze Branche daran, Nachhaltigkeit als Leitbild zu verankern.
Die chemische Industrie ist diejenige deutsche Branche, die ihre Geschäftsmodelle seit jeher möglichst international ausrichtet. Damit verdient sie ihr Geld zunehmend außerhalb Deutschlands. So richtig es ist, dass Tarifverträge für und in Deutschland gemacht werden, so wichtig ist es für das Abschneiden der deutschen Chemie im internationalen Standortwettbewerb, jedes Jahr aufs Neue eine gute Position zu behaupten.