Der Bundesarbeitgeberverband Chemie ist der tarif- und sozialpolitische Spitzenverband der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie großer Teile der Kautschuk-Industrie und der kunststoffverarbeitenden Industrie. Er vertritt die Interessen seiner 10 regionalen Mitgliedsverbände mit 1.900 Unternehmen und 550.000 Beschäftigten gegenüber Gewerkschaften, Politik und Öffentlichkeit.
Zwei von drei Mitarbeitern in der chemischen Industrie sorgen heute tariflich fürs Alter vor. Gegenüber 2002, dem Zeitpunkt der Einführung des gesetzlichen Anspruchs auf Entgeltumwandlung, entspricht dies nahezu einer Verdreifachung des Verbreitungsgrades der tariflichen Altersvorsorge.
Absolventen der Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sind gefragt wie selten zuvor: Die so genannte MINT-Lücke lag im Oktober 2011 bei 167.000 Personen. Sie hat damit das Niveau des Jahres 2008 (142.800) weit überschritten und liegt nur noch knapp unter dem Allzeithoch vom Oktober 2000 (180.900).
Die sichere und bezahlbare Versorgung mit Energie und Rohstoffen ist eine grundlegende Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Die Bundesregierung hat auf das Reaktorunglück in Fukushima mit der sofortigen Abschaltung von 8 Kernkraftwerken reagiert und die Laufzeit der übrigen 9 AKWs bis maximal 2022 begrenzt. Damit ist der Zeitplan der Energiewende in Deutschland politisch festgelegt.
Sie suchen aktuelle und zuverlässige Informationen aus der Chemie-Industrie? Sie sind interessiert an Meinungen und Positionen der Chemie-Arbeitgeber? Sie wollen schnell und umfassend über Tarifrunden und Ergebnisse informiert werden? Dann folgen Sie uns auf Twitter: