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In einem gemeinsamen Appell haben BAVC und IG BCE ihre Mitglieder sowie alle Unternehmen der Chemie- und Pharmaindustrie dazu aufgerufen, sich sozialpartnerschaftlich für mehr Chancengleichheit für Frauen und Männer in Führung zu engagieren.

Die Initiative für diesen Appell stammt aus dem paritätischen Arbeitskreis Chancengleichheit, der seit Jahren erfolgreich Initiativen anstößt und Projekte im Gleichberechtigungskontext umsetzt. Aktueller Anlass für den neuen Vorstoß waren die Diskussionen um das zweite Führungspositionengesetz, das in Kürze in Kraft tritt und unter anderem ein Mindestbeteiligungsgebot von Frauen in Vorständen börsennotierter und zugleich paritätisch mitbestimmter Unternehmen vorsieht.

Kein Konsens bei Vorstandsquote

Bei der Bewertung dieser gesetzlichen Neuregelung herrscht indes kein Konsens zwischen den Chemie-Sozialpartnern. Aus Sicht des BAVC sind gesetzgeberische Maßnahmen für die Geschlechtergleichstellung per Quote grundsätzlich abzulehnen. Denn sie ändern nichts an den Ursachen eines geringen Frauenanteils in Führungspositionen, die im Berufswahlverhalten, tradierten Rollenbildern und unzureichenden Pflege- und Betreuungsangeboten liegen. Dennoch sind auch wir der Meinung, dass mehr Frauen in Führung gebraucht werden und es sinnvoll ist, sich weiter gemeinsam dafür stark zu machen, den Anteil von Frauen in Führungspositionen in der chemischen und pharmazeutischen Industrie zu erhöhen.

Erfahrung nutzen und Rollenmuster aufbrechen

Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es neben strategischen Konzepten auch der Bereitschaft von Unternehmensleitung sowie Betriebsrat und Beschäftigten, sich für einen Wandel der Führungskultur starkzumachen. Genutzt werden können dabei zum Beispiel persönliche Erfahrungen von Führungskräften. Diese tragen zu einem Wandel der Sichtweise bei, denn die Einstellung in Bezug auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie ändert sich oft durch eigene Erfahrungen und Erlebnisse.

Als BAVC werden wir gemeinsam mit unserem Sozialpartner weiter daran arbeiten, die teilweise unbewusst vorhandenen Rollenmuster aufzubrechen, damit Frauen und Männer mehr Freiraum in der Lebensgestaltung erhalten. Nutzen Sie diesen Sozialpartner-Appell, um das Thema in Ihrem Unternehmen aufzugreifen und berichten Sie uns gerne Ihre Praxisbeispiele.

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