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Die Kritik der IG BCE an einem „historischen Tiefstand“ bei den Ausbildungszahlen trifft für die chemische und pharmazeutische Industrie nicht zu. Trotz Corona-Krise konnten die Chemie-Arbeitgeber 2020 erneut mehr als 9.000 neue Ausbildungsplätze anbieten. Insgesamt beschäftigt die Branche rund 26.000 Auszubildende in über 50 Berufen.

Mit 9.070 neuen Ausbildungsstellen lag das Angebot der Chemie-Unternehmen 2020 etwa 2 Prozent (ca. 170 Plätze) unter dem langjährigen Mittelwert. Ein besonderer Corona-Effekt zeigt sich beim Anteil der unbesetzten Stellen: Dieser stieg von ca. 5 Prozent in 2019 auf ca. 8 Prozent in 2020. Die Zahlen beim Übergang von der Ausbildung in den Job waren stabil: 89 Prozent der Ausgebildeten wurden nach erfolgreicher Ausbildung übernommen. Die Übernahmequote liegt damit weiter auf hohem Niveau und entspricht dem langjährigen Durchschnitt von etwa 90 Prozent.

Statt das große Engagement der ausbildenden Betriebe durch Pauschalkritik in Frage zu stellen, sollten IG BCE und Chemie-Arbeitgeber gemeinsam daran arbeiten, jungen Menschen die Attraktivität und die Chancen der Branche bewusst zu machen. Die Chemie-Arbeitgeber investieren seit Jahren massiv in das Ausbildungsmarketing; die Kampagne „Elementare Vielfalt“ (www.elementare-vielfalt.de) wurde mehrfach ausgezeichnet.

Für Betriebe und Ausbildungsmarkt dürfte die Situation in den kommenden Jahren herausfordernd bleiben. BAVC-Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Stiller : „Auch in der Chemie-Industrie ist die Ausbildung von zwei Seiten unter Druck: Zum einen sehen wir strukturelle Effekte in den Unternehmen durch Digitalisierung oder Elektromobilität, durch die auch die Ausbildung über Bedarf auf den Prüfstand gestellt wird. Zum anderen ist die Vor-Ort-Ausbildung unter Corona-Bedingungen erheblich aufwändiger und schränkt verfügbare Ausbildungskapazitäten ein. Angesichts dieser Herausforderungen zeigt das große Engagement unserer Betriebe, wie wichtig uns die duale Ausbildung ist. Moderne Ausbildungsberufe mit digitalen Wahl- und Zusatzqualifikationen wie der Chemikant, die Labor- oder die Metall- und Elektroberufe bereiten junge Menschen optimal auf die Arbeitswelt der Zukunft vor. Deshalb möchte ich alle Schülerinnen und Schüler ausdrücklich ermutigen, sich auch in Corona-Zeiten für eine Ausbildung zu entscheiden. Wer an Lösungen für Klimaschutz und Nachhaltigkeit mitarbeiten will, ist in der Chemie an der richtigen Adresse.“

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